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Gesetz sichert Naturschutzgebiete in Nord- und Ostsee

Mit den neuen Verordnungen zum Schutz der Meeresnatur in Nord- und Ostsee (hier geht`s lang zu den Verordnungen) hat man folgende Naturschutzgebiete in der Nord- und Ostsee auch auf Gesetzesebene versichert- Doggerbank, Borkum Riffgrund und Sylter Außenriff – Östliche Deutsche Bucht in der Nordsee sowie Fehmarnbelt, Kadetrinne und Pommersche Bucht –Rönnebank in der Ostsee. Eine geographische Übersicht bieten diese beiden Karten ⇓

Quelle: BMUB

Quelle: BMUB

 

Die unter Schutz stehenden Gebiete dürfen nicht zu wirtschaftlichen Zwecken, bspw. zum Zweck von Aquakultur, zum Errichten künstlicher Inseln, zum Abbau von Bodenschätzen, genutzt werden, es sei denn der Eingriff besteht die Verträglichkeitsprüfung.

 

 

 

 

 

 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks lobt die neuen Verordnungen:

„Das ist ein wichtiger Fortschritt für den Meeresnaturschutz in Deutschland. Mit den Verordnungen werden wichtige Arten wie Schweinswal, Seehund und Kegelrobbe endlich wirksam geschützt. Auch wertvolle Lebensraumtypen wie Sandbänke oder Riffe werden nun vor Zerstörung oder Beeinträchtigungen bewahrt. Bei der Erarbeitung der Regelungen haben wir selbstverständlich  auch die Belange der Nutzerseite einbezogen und insgesamt ein ausgewogenes Schutzniveau erreicht.“

 

 

Die 6 Naturschutzgebiete sind außerdem Teil von Natura 2000 – einem europäischen Netz von Schutzgebieten zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume und Arten. Eingerichtet zur Förderung des Schutzes der biologischen Vielfalt, insbesondere dem Vogelschutz und der Erhaltung der heimischen Flora und Fauna. Alle Infos zu Natura 2000 könnt ihr hier nachlesen.

 

Da die Fischerei in den Gebieten traditionell verwurzelt ist, informiert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wie folgt über die Interessen der Fischer:

„Im Bereich der Freizeitfischerei gibt es ein räumlich und zeitlich abgestuftes Schutzkonzept für einen Interessensausgleich zwischen dem Schutz der Meeresnatur und den Belangen der Freizeitfischer. In der der deutschen ausschließlichen Wirtschaftszone von Nord- und Ostsee kann weiterhin auf ca. 80 % der Fläche geangelt werden, lediglich 20 % der Fläche unterliegt einer naturschutzrechtlichen Regulierung. Beschränkungen für die Berufsfischerei in den Schutzgebieten werden derzeit parallel auf Ebene der Europäischen Union erarbeitet, die für das Fischereimanagement zuständig ist.“

Zum BMUB

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